PRANAYAMA

YOGASTUDIO PINNEBERG


Einführung in Pranayama


Pranayama wird im allgemeinen als Atemkontrolle definiert. Auch wenn diese Auslegung in Hinblick auf die dazu gehörenden Übungen korrekt erscheinen mag, so umfasst sie doch nicht die volle Bedeutung des Begriffs. Das Wort Pranayama besteht aus zwei Wortstämmen: prana und ayama. Prana bedeutet Lebensenergie oder Lebenskraft. Es ist die Kraft, die in allen belebten und unbelebten Dingen vorhanden ist. Obwohl Prana eng mit der Luft, die wir atmen, verbunden ist, ist er feiner als Luft oder Sauerstoff. Pranayama sollte daher nicht nur als Atmübung verstanden werden, die den Lungen mehr Sauerstoff zuführt. Pranayama nutzt den Atem, um den Pranafluss in den Nadis (Energiekanälen) unseres Vitalenergiekörpers zu beeinflussen.


Das Wort yama bedeutet Kontrolle und wird in dem Sinne umfassend gebraucht, da es verschiedene Verhaltensregeln bzw. Muster bezeichnet. Es ist jedoch nicht das Wort, das Prana beigegeben wird, um zu Pranayama zu gelangen. Das treffende Wort ist ayama, das noch wesentlich mehr umfasst als das Wort yama. Ayama wird als Erweiterung oder Ausdehnung beschrieben. Das Wort Pranayama bedeutet somit Ausdehnung der Dimension von Prana. Die Pranayama Techniken stellen also eine Methode zur Verfügung, die Lebenskraft zu aktivieren und zu regulieren, um über die normalen Grenzen und Einschränkungen hinauszugehen und ein höheres Energieniveau zu erlangen.


Prana und Lebensweise


Die Art und Weise wie wir leben hat einen großen Einfluss auf unseren Vitalenergiekörper. Körperliche Aktivitäten wie Sport, Arbeit, Schlaf, Nahrungsaufnahme und sexuelle Interaktionen beeinflussen die Verteilung das Pranaflusses im Vitalenergiekörper. Einen noch größeren Einfluß haben geistige Ausdruckskräfte wie Emotionen, Gedanken und Vorstellungen. Eine unregelmäßige Lebensweise, Fehlverhalten in der Ernährung und Streß verringern oder behindern sogar den pranischen Fluss. Das Ergebnis ist dann das sogenannte Burn out Syndrom. Die Minderung von Energie in einem bestimmten Pranastrom führt zu mangelner Energieversorgung der ihm unterstehenden Organe und Gliedmaßen und schließlich zu Krankheit oder metabolischer Fehlfunktion. Die Techniken von Pranayama kehren diesen Prozess um und führen zu Ausgewogenheit und optimaler Energieversorgung in unserem Vitalenergiekörper. Pranayama ist deshalb nach Asana ein wichtiger Bestandteil eines ausgewogenen Yoga Programms.


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